Kurs auf Inklusion

VHS-Kursteilnehmende blickten hinter die Kulissen unserer Werkstatt im Musikantenweg

Der Begriff “Inklusion” ist in aller Munde, nicht zuletzt durch die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Dass es bei dem Konzept um die selbstverständliche Teilhabe aller Menschen einer Gesellschaft an allen Aktivitäten geht, wissen wir fwg-Mitarbeiter*innen natürlich.

Um jedoch auch die Öffentlichkeit darüber zu informieren, bot die Frankfurter Volkshochschule diesen März das erste Mal eine Exkursion zum Thema Inklusion an.

Bei einem Besuch in unserer Werkstatt im Musikantenweg wurde die Inklusion in die Arbeitswelt beleuchtet.

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Theorie und Praxis

Nach einem interessanten theoretischen Input von Sandra Heil und Christian Becker (beide VHS) über wesentliche Konzepte der Teilhabe, präsentierte Simone Kaden das Konzept der beruflichen Bildung unserer Werkstätten und lud zu einer Werkstattführung ein.

Anschließend wurde lebhaft über aktuelle Grenzen der Inklusion in der Arbeitswelt diskutiert. Die Rückmeldungen zeigten, wie wichtig es ist, unsere Arbeit und Konzepte in den Werkstätten und Inklusionsbetrieben nach außen transparent und sichtbar zu machen – jedoch wurde auch klar: Die Akteure des allgemeinen Arbeitsmarktes sowie der Werkstätten müssen sich besser vernetzen und miteinander daran arbeiten, damit Inklusion gelingen kann.

Da die Veranstaltung so positiv aufgenommen wurde – nach kurzweiligen 4 Stunden gingen alle Teilnehmer*innen zufrieden und gut informiert ihrer Wege  – sind weitere VHS-Veranstaltungen zum Thema Inklusion in der Werkstatt im Musikantenweg in Planung.

Der Kurs wurde gefördert aus Mitteln des Landes Hessen im Rahmen des Weiterbildungspakts.