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Erste Hilfe für die Ukraine

Die Nachricht, dass in der Ukraine Krieg herrscht, war erst wenige Tage alt, da wurden deutschlandweit schon an verschiedenen Orten Hilfe und Unterstützung für Menschen im Kriegsgebiet organisiert.

Einer der Vereine, der sich engagiert, ist die Flüchtlingshilfe Bad Vilbel. Diese plante am ersten März-Wochenende zentral Sachspenden zu sammeln und dann an die Hilfsorganisation Lahai-Roi e.V. zu übergeben, die wiederum die Güter in die Grenzregion an Krankenhäuser und Sanitäter liefern würde.

Neben warmen Decken, Lebensmitteln und medizinischen Produkten wurde um Einwegmasken gebeten. Unsere Kollegin Silvia Thiele wusste, dass die fwg noch mehrere Kisten medizinische Masken (ohne CE-Zeichen, daher hier nicht im Einsatz) auf Lager hatte und fragte bei der Geschäftsführung an, ob diese gespendet werden könnten. Die Zusage war schnell da, ebenfalls die Ermunterung ihrer Verbundleitung, den Spendenaufruf an alle fwg-Mitarbeiter per Mail zu teilen.

Die Resonanz auf den kurzfristigen Aufruf war großartig. Silvia Thiele erreichten nicht nur zustimmende und unterstützende Mails, es wurden noch an demselben Tag erste Hygienepäckchen von Kolleg*innen vorbeigebracht.

Am Samstag, nur zwei Tage nach dem Aufruf, war der Kofferraum von Silvia Thieles Kombi voll. Die Spenden wurden in Bad Vilbel von einem gut organisierten Team Helfer entgegengenommen. Auch dort war die Hilfsbereitschaft so groß, dass die Lager bereits am Samstagabend gefüllt waren und am Sonntag keine Spenden mehr angenommen werden konnten.

Für Silvia Thiele war die Ukrainie-Hilfe damit aber noch nicht abgeschlossen: Inzwischen wohnt eine ukrainische Familie mit zwei Kindern in ihrem Haus.

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