“Biopunk: Aristotle” – Autoren Lesung (engl.) und Ausstellung mit Andy Siege
Die frankfurter werkgemeinschaft lädt im Rahmen der Psychiatriewoche ins KulturTreffCafé zu einer Autorenlesung (engl.) und Ausstellung mit Andy Siege ein …

Andy Siege ist Autor, Künstler und Filmemacher. Er liest aus „ Biopunk: Aristotle “. Das ist der erste Teil seiner Biopunk-Trilogie. In dem Buch kämpft Aristotle gegen eine Klimakatastrophe. Aristotle ist ein junger Denker in einer Welt mit festen Geschlechterrollen. Er kämpft auch darum, als Frau leben zu dürfen.
Andy Siege wurde 1985 in Nairobi geboren. Sein voller Name ist Andreas Madjid Siege. Er ist Autor, Filmemacher und Maler. Er wuchs in Afrika und Europa auf. In Kanada studierte er kreatives Schreiben und Film. Seinen Master machte er in Politikwissenschaft an der University of Bath.
Sein erster Film war „Beti and Amare“ (2014). Er hat den Film mit nur 14.000 Euro gemacht. Er war Autor, Regisseur, Kameramann, Cutter und Hauptdarsteller. Der Film wurde für den Goldenen St. Georg nominiert. Das ist ein Preis beim Internationalen Filmfestival in Moskau.
Siege arbeitet als Autor in verschiedenen Bereichen. In „Schizotopia“ erzählt er von einem Mann mit einer psychischen Krankheit. Der Mann ist paranoid schizophren. Er erzählt über psychische Gesundheit und Transidentität. In „Vinny“ schickt er einen Klon von Vincent van Gogh durch eine andere Welt. „Biopunk: Aristotle“ (2026) ist der Anfang seiner queeren Sci-Fi-Trilogie.
Wir zeigen auch die aktuellen Bilder von Andy Siege. Er hat mit Ölkreide gemalt. Die Farben sind Gelb, Grün, Rot, Pink und Blau. Die Bilder haben dicke schwarze Linien. Man sieht Gesichter, die sich überlappen. Man sieht auch schreiende Münder und geschlossene Augen. Die Formen gehen ineinander über. Die Bilder sind direkt und nicht genau gemalt. Das nennt man Art Brut.
Siege ist schizophren und will alles wissen. Seine Themen sind:
• Wer bin ich?
• Wie kann man die Umwelt schützen?
• Was ist in der Gesellschaft normal?
• Wie kann ich selbst entscheiden?
Er sagt selbst: „Geschichten erzählen ist mein Ding. Die beste Kunst entsteht durch Wahnsinn. Aber man muss vernünftig sein, um die Kunst zu ordnen.“
Deshalb passt er zur Psychiatriewoche. Hier spricht kein Experte über Diagnosen. Hier spricht ein Künstler über seine Arbeit.
Kommt vorbei, hört zu und schaut hin. Die Lesung wird auf Englisch stattfinden.
Im Anschluss daran wird es noch etwas Zeit geben, um gemeinsam ins Gespräch zu kommen.
Wir freuen uns auf Sie und euch.
- Ansprechpartner*in Daniela Baum
- Tel. 0699494767115
- E-Mail-Adresse freizeit@fwg-net.de
- Kosten frei
- Anmeldung jederzeit