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Mach’s machbar! Neue Kampagne zur Fachkräftesicherung in der Eingliederungshilfe

200.000 Stellen — und die Uhr tickt

Das Thema Fachkräftemangel in der Eingliederungshilfe ist niemanden von uns neu. Wir alle erleben in unserem Arbeitsalltag die Auswirkungen von unbesetzen Stellen. Und hier spielt leider die Zeit gegen die Branche: In der Sozialwirtschaft fehlen 200.000 Fachkräfte bis 2028 – allein hessenweit! Link zur Quelle

Vor diesem Hintergrund lud das Hessische Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales zu einem Fachtag “Fachkräftesicherung in der EGH – Kick-off der Kampagne “Mach’s machbar!” in Butzbach ein.

Mach’s machbar: (Junge) Menschen über Berufe in der Eingliederungshilfe begeistern

Hinter dem eingängigen Namen “Mach’s machbar!” steckt eine ehrliche Bestandsaufnahme: Junge Menschen schließen soziale Berufe aus, bevor sie überhaupt verstanden haben, worum es dort geht. Unbekanntes Berufsfeld, komplizierte Zugangswege, Vorurteile und Klischees, so lauten die Diagnosen, die die Agentur BrandFactory (Offenbach) bei der Entwicklung der Kampagne herausgearbeitet hat. Die Antwort darauf ist bewusst ungeschönt: authentischer Alltag statt Hochglanz, normale Situationen  statt Werbesprache, ehrliche Kommunikation statt Idealisierung. Beim Fachtag wurde auch der fertige Kampagnenfilm erstmals gezeigt, in dem Mitarbeitende verschiedener hessischer Einrichtungen Einblick in ihren Arbeitsalltag geben.

Von Schulabgänger*innen bis Quereinsteiger*innen

Die Kampagne läuft bis 2028 und wird gemeinsam vom Hessischen Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales, der Lebenshilfe Hessen, dem Paritätischen Wohlfahrtsverband und der Liga der Freien Wohlfahrtspflege Hessen getragen. Zielgruppe sind dabei nicht nur Schulabgängerinnen und Schulabgänger zwischen 16 und 20 Jahren, sondern ausdrücklich auch Quereinsteigende – Menschen, die sich beruflich neu orientieren wollen und merken: Ich will am Ende des Tages sehen, wofür ich gearbeitet habe.

Den inhaltlichen Rahmen setzten u.a. die hessische Ministerin für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales, Heike Hofmann, Dieter Schütz vom LWV Hessen und Carsten Tag (Vorstandsvorsitzender der Diakonie Hessen und in seiner Funktion als Vorstand des AK 4 Eingliederungshilfe anwesend). Besonders in Erinnerung geblieben sind die Keynotes von Tomas Herzberger (von der Beratung Schaffensgeist) und Influencerin Franziska Böhler (@thefabulousfranzi): Nicht sich selbst inzinieren, sondern die Idee und Kommunikation als Berufsauftrag begreifen.

Selbstbestimmung machbar machen

Beispiel eines Flyers

Was vom Fachtag bleibt

Für die fwg bedeutet das konkret: Wir können und wollen die Kampagne aktiv unterstützen. Durch Social-Media-Posts, Information bei unseren Außenauftritten und die Verteilung von Kampagnenmaterialien.

Wer neugierig geworden ist: machs-machbar.de | Instagram: @machsmachbar