Rückblick: Die fwg bei der Frankfurter Psychiatriewoche 2026
Vom 3. bis 11. September stand Frankfurt im Zeichen der seelischen Gesundheit, und die fwg war an mehreren Tagen dabei.
Unsere Termine im Überblick
- 3. September: Eröffnung im Markus Krankenhaus, mit fwg-Stand
- 4. September: Lesung „Biopunk: Aristotle” mit Andy Siege
- 7. September: Genesungsbegleitung bei der fwg
- 8. September: Lesung „Willkommen bei den Werwiewos”
- 9. September: Dialog statt Diagnose
- 11. September: Rock im Cassellapark 5
Eröffnung im Markus Krankenhaus
Zum Auftakt der Psychiatriewoche waren wir mit einem Stand im Markus Krankenhaus vertreten und haben dort Offenen Dialog, Genesungsbegleitung und RECOVER vorgestellt. Der Platz war knapp, die Stimmung gut: Nach dem Vortrag zu Safewards und stationsäquivalente Behandlung kamen viele Gäste an den Stand. Besonders großes Interesse gab es an RECOVER, und auch unsere Giveaways fanden schnell Abnehmer*innen.
Lesung mit Andy Siege
Im KulturTreffCafé las Andy Siege aus seinem Buch „Biopunk: Aristotle” und präsentierte dazu eigene Werke.
Genesungsbegleitung bei der fwg
Unsere Genesungsbegleiter*innen zeigten, wie sie ihre eigene Erfahrung in die Beratung einbringen.
Lesung „Willkommen bei den Werwiewos”
Michael Fern und Marc Rybicki lasen aus ihrem Buch über den Alltag mit Depression, Hyperaktivität und Autismus. Es wurde viel gelacht, und zwischen den Pointen blieb Platz für ehrliche Zwischentöne. Das Publikum nahm beides gerne an.
Workshop Offener Dialog “Dialog statt Diagnose”
10 Interessierte trafen sich mit Nicholas Witschen, Katharina Hamel und Marlen Wagner aus dem OD-Team für einen Workshop in gemütlicher Atmosphäre bei Kaffee und Keksen. Allen brannte die Frage unter den Nägeln: „Was ist der Offene Dialog? Und wie geht Dialog statt Diagnose?“ Diesen Fragen widmeten sich die drei Kolleg*innen mit großer Begeisterung.
Der Workshop war interaktiv gestaltet und ermöglichte es neben einem kurzen Theorieteil Teile des Offenen Dialogs selbst zu erleben. Zur Überraschung der Moderator*innen trauten sich alle, mitzumachen.
Die Teilnehmenden waren bunt gemischt: Betroffene, Angehörige und Fachleute, und alle wussten aus eigener, individueller Erfahrung, was es bedeuten kann, eine psychische Krise zu erleben. Zum Schluss konnten alle ihre eigenen Eindrücke schildern und neugierige Fragen zum Angebot des Offenen Dialogs in der fwg stellen.
Rock im Cassellapark 5
Zum Abschluss wurde der Cassellapark wieder zum Treffpunkt der Frankfurter Gemeindepsychiatrie. Über 20 Organisationen stellten ihre Angebote vor, lokale Bands sorgten für Musik, das Wetter war phänomenal und die Stimmung war bis in den Abend sehr gut.
Danke an alle Kolleg*innen, die bei den Terminen mitgewirkt und mitgeholfen haben.