Theresa Karolus – Das “Team” Teilhabekoordination
“Der, die, das – wer, wie, was – wieso, weshalb, warum – wer nicht fragt bleibt dumm!”
Willkommen in der Teilhabekoordination-Straße mit ganz viel Fragen und Antworten.
🕵️♀️ MEINE MISSION: ÜBERALL & MITTENDRIN
Ich, Theresa Karolus, habe keine klassische Teamzugehörigkeit, bin aber doch oft genug mit dabei. Ich bin immer wieder in fest etablierten Konferenzen – wie kFk Sitzungen und den vorhanden Beteiligungsgremien wie Einrichtungsbeirat und Werkstattrat – mit dabei. Ich gehöre also zum großen Ganzen und bin als Stabstelle bei den Bereichsleitungen angebunden.
📍 MEIN STANDORT
In der KSS und dann doch wieder überall unterwegs. Mal hier, mal dort und auch mal fort, dass macht den Alltag sehr abwechslungsreich, bunt und spannend.
Manchmal fühle ich mich dann wie Bibo: Groß genug, um den Überblick zu behalten, und in jeder Folge dabei, wenn es brennt. Das erfordert tagtäglich Spontanität und Flexibilität bei der Priorisierung der wichtigsten Aufgaben und Anliegen. Verständlicherweise hat ja jeder wichtige Anliegen und Themen.
Mein tägliches Motto?
Ganz klar der Klassiker:
“Der, die, das…”
- Der nächste Kostenträger, der “Nein” sagt (aber nicht mit uns!).
- Die fragenden Kolleg*innen, die vor der Tür stehen oder anrufen.
- Das neueste Gesetz, das pünktlich zum Wochenende alles verändern kann.
“Wer, wie, was…”
- Wer hat noch Fragen zum neuen PiT?
- Wie biegen wir diesen Paragraphen so hin, dass er zum Klienten passt? Wie lösen wir das?
- Was sagt das Sozialgesetzbuch? Was sagt das SGB IX?
“Wieso, weshalb, warum? Wer nicht fragt, bleibt dumm!”
- Wieso zahlt das Amt schon wieder nicht?
- Weshalb braucht der Kostenträger so lange für die Bewilligung?
- Warum macht Beteiligung zwar Arbeit, aber am Ende alle glücklicher? Alle mitnehmen und allen die entsprechenden Informationen geben, dass dauert manchmal länger, aber echte Beteiligung dauert manchmal länger und soll durch Befragungen und Räte gefördert werden.
1. Der Tanz mit den Kostenträgern
Man braucht die Geduld von Bert, wenn man zum zehnten Mal erklärt, warum diese Maßnahme notwendig ist, während das Gegenüber am Telefon so reagiert wie das Krümelmonster bei einer Reiswaffel: “Meek-meek-meek… Keine Mittel verfügbar!”
2. Das Alltags-Mantra
Wenn die Telefonleitung glüht und die To-Do-Liste länger ist als der Hals von Bibo, hilft nur eins, tief durchatmen und denken: “Wäre ich Oskar, würde ich jetzt einfach den Deckel zumachen.” Aber es hilft ja nichts, dann bleibe ich doch eher wie Elmo: Immer ein Lächeln für die Menschen, selbst wenn der Kostenträger mal wieder “Keks-Entzug” verordnet hat.
3. Orientierungshilfen: Das “Nah und Fern”-Prinzip
Wenn die Kollegen im Wald der Zuständigkeiten stehen, komme ich um die Ecke: “Schaut mal: Das ist EINFACH (die Theorie), das ist KOMPLIZIERT (die Praxis). Und hier ist meine Orientierungshilfe!”
4. Beratung von Kollegen (Die Elmo-Energie)
Egal wie stressig es ist, für die Kolleg*innen bist du die Elmo-Instanz: Immer ein offenes Ohr, immer eine Idee und der Beweis, dass man auch im größten Chaos den Spaß nicht verliert.
5. Paragraphen-Dompteurin
“Eins! Ein neuer Absatz! Zwei! Zwei Fristen! Hahahaha!” Ich zähme den Gesetzesdschungel für euch.
Dein Leitsatz für schwere Tage und schwierige Fälle
“Der, die, das… wer Recht hat, kriegt es nicht immer sofort – aber wer nicht kämpft (und fragt!), bleibt auf der Strecke!” Denn Recht haben steht im Gesetz und Recht bekommen erfordert Hartnäckigkeit und auch immer wieder Widersprüche.
Das Fazit für den Feierabend
Egal wie bunt oder chaotisch es war – am Ende des Tages sind wir ein bisschen wie Grobi: Wir sind “nah” bei den Menschen, manchmal “fern” von der Geduld, aber immer mit vollem Einsatz dabei. Denn letztendlich habe ich eine sehr wertvolle Aufgabe, die Klient*innen zu ihrem Recht verhelfen soll und das ist doch im besten Falle die Teilhabe. Es bleibt also auch für die Zukunft spannend.

Der Blick ist auch jeden Tag unterschiedlich. Ob Regen oder Sonnenschein – die Treppen bis in den 6. Stock werden immer zu Fuß erklommen.